Urologisches Zentrum
Mannheim (UZM)
VASEKTOMIE ZENTRUM MANNHEIM

Dr. med. Herbert Radler

Dr. med. Hanno Keller

Urologisches Zentrum
Mannheim (UZM)
VASEKTOMIE ZENTRUM MANNHEIM

Dr. med. Hanno Keller & Kollegen

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

Das Urologische Zentrum Mannheim-Mitte / Die Gemeinschaftspraxis Dr. med. Hanno Keller und Dr. med. Herbert Radler ist eine uroonkologische Schwerpunktpraxis. Dr. Keller und Dr. Radler sind zwei erfahrene Urologen aus Mannheim und bieten Ihnen das gesamte urologische Spektrum auf 320 qm Praxisräumen.

Beide Urologen führen die Zusatzbezeichnung "Medikamentöse Tumortherapie", die es ihnen erlaubt, neben den klassischen urologischen Krebstherapien auch ambulante Chemotherapien für Prostatakrebs, Hodenkrebs, Blasenkrebs und Nierenkrebs durchzuführen. Beide Urologen führen die Zusatzbezeichnung "Andrologen" (Männerärzte), die Ihnen die weiterführende Abklärung sexueller Störungen (Erektionsstörungen) / hormoneller Störungen erlaubt. Eine genaue Abklärung kann auf Wunsch in einer dafür eingerichteten Potenzsprechstunde erfolgen.

Dr. Radler und Dr. Keller sind Gründungsmitglieder im Zentrum für urologische Tumorerkrankungen Mannheim (ZUT). Über diese Einrichtung findet ein steter fachlicher Informationsaustausch mit den urologischen Kliniken sowie den Urologen in Mannheim statt. Über das ZUT sowie den Uroonkologischen Arbeitskreis Mannheim unterliegen beide Ärzte einer regelmäßigen uroonkologischen Fortbildung. Beide Urologen sind auch Mitglied im BNU-Mannheim (Bund niedergelassener Urologen), dessen Zielsetzung die Optimierung der ambulanten Versorgung ist.

Die Praxis ist modern ausgestattet und wird von einem freundlichen Praxisteam geführt. In den zahlreichen Räumen auf drei Ebenen können alle urologischen Diagnostika wie Ultraschall, Röntgen und Labor durchgeführt werden. Die Patienten- und Bilddaten werden von unserem EDV-System erfasst und können bei zukünftigen Untersuchungen zum Vergleich herangezogen werden.

Ambulante Operationen werden in speziellen Praxisräumen durchgeführt. Im Folgenden soll Ihnen kurz ein Überblick über die diversen Möglichkeiten der urologischen Diagnostik / Therapie in unserem Zentrum gegeben werden: In der Praxis werden Röntgenuntersuchungen von Nieren, Blase und Harnröhre durchgeführt.

Hierbei kommen in der urologischen Diagnostik folgende Röntgenuntersuchungen zur Anwendung:

  • das Ausscheidungsurogramm (Darstellung von Nieren/Harnleitern und Blase)
  • das retrograde Urethrogramm (Darstellung von Harnröhre und Blase)


Beim Ausscheidungsurogramm wird zunächst eine Leeraufnahme gemacht, dann ein Kontrastmittel über eine Armvene in den Blutkreislauf gespritzt und erneut eine Röntgenaufnahme gemacht. Hierbei kann man die ableitenden Harnwege darstellen und Harnabflussstörungen durch Steine oder Tumore der Harnleiter, der Nieren und der Blase darstellen.

Beim retrograden Urethrogramm wird zunächst eine Leeraufnahme gemacht, dann ein Kontrastmittel in die Harnröhre gespritzt und erneut eine Röntgenaufnahme gemacht. Nun kann man die Harnröhre und die Blase darstellen, um Harnröhrenengen, Prostatavergrößerungen oder Blasenhalsengen zu diagnostizieren. Des weiteren werden Blasenspiegelungen bei Mann und Frau durchgeführt.

Was ist eine Blasenspiegelung?
Die Blasenspiegelung ist eine Untersuchung der Harnröhre und Harnblase unter Sicht.

Wie läuft eine Blasenspiegelung ab?
Der Urologe führt ein dünnes Instrument durch die Harnröhre ein und kann anschließend unter Sicht über eine Optik die Harnröhre und Blase beurteilen. Dabei kann er Harnröhrenengen, Harnröhrenentzündungen, Schließmuskelstörungen, Prostatavergrößerungen, Blasenhalsengen, Abflußstörungen, Blasensteine, Blasentumore, Fremdkörper in der Blase und Blasenentzündungen erkennen. Bei Männern erfolgt diese Untersuchung aufgrund der längeren Harnröhre mit Hilfe eines flexiblen Instruments (flexible Cystoskopie), das dünner ist. Ultraschalluntersuchungen von Nieren, Blase, Prostata und Hoden sowie des Retroperitoneums werden routinemäßig und auf Wunsch durchgeführt. Die Ultraschalluntersuchung ist in der Urologie von großer Bedeutung. Über verschiedene Ultraschallköpfe werden die urologisch wichtigen Organe (Nieren, Harnblase, Prostata, Samenblasen, Hoden) sowie die Bauchorgane geortet und dargestellt. Eine wichtige Ultraschall-Untersuchung ist die transrektale Ultraschall-Untersuchung der Prostata (TRUS). Hier kann die Prostata mittels eines Spezialschallkopfes, der über den After in den Enddarm eingeführt wird, genauestens untersucht werden. Dieser Untersuchungsmethode kommt in der Prostatakrebs-Diagnostik ein hoher Stellenwert zu. In Kombination mit dem Tastbefund der Prostata und dem PSA-Wert ist hier in bis zu 80% der Fälle eine Krebserkennung möglich. Gleichzeitig kann bei Verdacht auf Prostatakrebs eine Prostata-Biopsieentnahme in der Praxis durchgeführt werden.

Was ist eine Prostatabiopsie?
Bei einer Prostatabiopsie handelt es sich um die Entnahme von Gewebe aus der Prostata bei Verdacht auf Prostatakrebs. Anschließend wird das Gewebe unter dem Mikroskop untersucht.

Wie wird eine Prostatabiopsie durchgeführt?
Zunächst wird die Schleimhaut des Enddarms mit einem Gel örtlich betäubt. Anschließend wird der Ultraschallkopf mit der Biopsienadel in den Enddarm eingeführt. Dabei kann die Prostata simultan in zwei Ebenen dargestellt werden. Durch das Ultraschallgerät wird sichergestellt, dass genau punktiert werden kann, da der Urologe jederzeit sehen kann, wo er sich mit dem Gerät befindet. Nun werden gezielt Gewebeproben aus der Prostata entnommen. Die Gewebeproben werden anschließend vom Pathologen untersucht. Doppler-/Duplexuntersuchungen werden bei Bedarf und auf Wunsch durchgeführt. Man setzt diese speziellen Untersuchungsmethoden bei Erektionsstörungen ein, um Durchblutungsstörungen der Penisschwellkörper abzuklären. Bei akuten Schmerzen in den Flanken kann man die Durchblutung der Nieren darstellen und Hinweise auf einen Gefäßverschluss (Nierenarterienembolie) erhalten. Bei akuten Hodenschmerzen kann eine Durchblutungsstörung des Hodens (Hodentorsion) aufgezeigt werden. Besteht der Verdacht auf eine Störung beim Wasserlassen, so kann eine Harnstrahlmessung (Uroflow-Untersuchung) durchgeführt werden.

Was ist ein Uroflow?
BeimUroflow/der Harnstrahlmessung wird der Harnstrahl während der Blasenentleerung gemessen. Die Harnblase muss dabei wie bei einem Toilettengang entleert werden. Ein Messgerät registriert die Strahlstärke, die Zeit und die entleerte Menge. Die Auswertung gibt Hinweise auf spezielle Krankheitsbilder (z. B. Prostatavergrößerung oder Harnröhrenenge).

Die Praxis hat ein eigenes mikrobiologisches Labor. Urinuntersuchungen werden routinemäßig und zeitnah durchgeführt. Dabei erfolgt eine mikroskopische Untersuchung des Mittelstrahlurins / Katheterurins sowie eine zusätzliche Untersuchung des Sedimentes. Bei Bedarf und bei Verdacht auf Blasenkrebs kann eine Untersuchung der Zellen des Urins erfolgen (Urinzytologie). Vorteile dieser Einrichtung / zeitnahen Untersuchung sind:

  • Bei einer Blasenentzündung werden die Krankheitserreger genau ermittelt. Hierdurch kann das bestmögliche Antibiotikum bestimmt werden.
  • Rote Blutkörperchen können im Urin erkannt werden und eine weiterführende Untersuchung (Röntgen der Nieren und der Blase / Blasenspiegelung) eingeleitet werden.
  • Der Urin-Schnelltest auf bösartige Veränderungen in der Blase (NMP-22-Test / Blasentumormarker) liefert schon nach 15 Minuten ein Ergebnis. Auch hier können bei positivem Befund schnell weiterführende Untersuchungen geplant werden.


Bei Kinderwunsch oder der Fertilitätsabklärung kann eine Spermauntersuchung (Spermiogramm) durchgeführt werden.

Wann wird eine Spermauntersuchung durchgeführt?
Die Spermauntersuchung dient in erster Linie der Feststellung, ob eine Zeugungsfähigkeit beim Mann vorliegt oder nicht. In Abhängigkeit von der ersten Untersuchung und einer möglichen Therapie wird gegebenenfalls eine zweite Untersuchung im Abstand von 4 bis 8 Wochen empfohlen. Wie wird eine Spermauntersuchung durchgeführt? Nach fünftägiger sexueller Enthaltsamkeit wird das Sperma durch Masturbation gewonnen und mikroskopisch untersucht. Hierbei werden die Anzahl der Spermien, ihre Beweglichkeit und ihr Aussehen beurteilt. Im Rahmen einer Krebserkrankung kann in unseren Räumen eine ambulante Chemotherapie durchgeführt werden.

Welche ambulanten Chemotherapien werden durchgeführt?

  • Prostatakrebs: Taxotere (Docetaxel); Cabazitaxel (Jevtana); Mitoxantron (Novantron)
  • Hodenkrebs: Carboplatin; Bleomycin
  • Blasenkrebs: Carboplatin; Gemcitabin
  • Nierenkrebs: Angiogeneseinhibitoren


Ambulante Operationen werden nach Vereinbarung in der Praxis durchgeführt: Welche ambulanten Eingriffe werden in der Praxis durchgeführt:

  • Zirkumzision (Beschneidung)
  • Vasektomie (Sterilisation des Mannes)
  • Frenulotomie (Bändchendurchtrennung)
  • Atheromentfernung Genitalbereich (Talgdrüsenentfernung)


Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Praxis.

Ihre

Dr. med. Herbert Radler und Dr. med. Hanno Keller
mit Praxisteam

 

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