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Lexikon

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Geschlechtskrankheiten

Durch Geschlechtsverkehr erworbene, ansteckende Krankheiten. Hierzu zählen Syphilis, Gonorrhöe, Ulcus molle, Lymphopathia venerea.

Gestagene

Sammelbegriff für eine Gruppe weiblicher Sexualhormone.

GnHG-Analoga

Medikamente zur Behandlung hormonabhängiger Tumoren; Ansatzpunkt ist das Gonadotropin-Releasing- Hormon (GnRH), das im Hypothalamus gebildet wird und auf die Hormonproduktion Einfluß nimmt (synonym: LHRH-Analoga).

Gonaden

Sammelbegriff für die weiblichen und männlichen Keimdrüsen, d.h. die Eierstöcke und Hoden.

Gonorrhöe (Tripper)

Die Gonorrhöe gehört zu den bekanntesten Geschlechtskrankheiten und wird durch Bakterien übertragen. Vorsicht! Gerade bei Frauen bleibt die Erkrankung oft zunächst unerkannt und ohne Beschwerden. Die Infizierte kann die Infektion aber trotzdem weitergeben! Beschwerden treten, wenn überhaupt, 2 – 5 Tage nach der Ansteckung auf: Bei der Frau: vermehrter grünlich-gelber Ausfluß, u.U. Schmierblutungen, Brennen beim Wasserlassen; beim Mann: Brennen beim Wasserlassen, gelblicheitriger Ausfluß aus der Harnröhre. Auch der Enddarm und der Mund-Rachenraum können befallen sein. In Deutschland gibt es derzeit jährlich schätzungsweise 50 000 bis 55 000 Neuinfektionen mit einer Gonorrhöe. Wenn der Tripper nicht sofort behandelt wird, können ernste Folgeerscheinungen auftreten: Bei der Frau: Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut, der Eileiter und der Eierstöcke, die häufig zur Unfruchtbarkeit oder auch zur gefährlichen Eileiterschwangerschaft führen. Eine infizierte Schwangere kann während der Geburt die Erreger an ihr Kind weitergeben. Die so entstehende Infektion der Augen kann zur Erblindung des Neugeborenen führen. Beim Mann kann die Entzündung auf Hoden und Nebenhodenübergreifen, mit Unfruchtbarkeit als häufiger Folge. Wenn sie nicht frühzeitig behandelt wird, kann die Gonorrhöe auch andere Organe oder eventuell den ganzen Körper befallen und z.B. zu Ausschlägen, Fieber und Gelenkschmerzen führen. Die Ansteckung erfolgt fast ausschließlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Eine indirekte Übertragung durch feuchte Gegenstände oder Sexspielzeuge wie z.B. Vibratoren oder Dildos ist (selten) möglich. Kondome schützen vor einer Ansteckung. Die Gonorrhöe wird mit Antibiotika behandelt. Sie heilt in der Regel völlig aus, wenn sie bei Auftreten der ersten Symtome behandelt wird. Je früher sie erkannt wird, desto einfacher ist die Therapie. Kein Sex bis zur völligen Ausheilung! Fragen Sie hierzu ihren Arzt. Wichtig ist die Partnerbehandlung.

Gynäkomastie

Anschwellen der Brustdrüsen aufgrund eines erhöhten Östrogenspiegels.