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Lexikon

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Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)

Bildgebendes Verfahren, das sich elektromagnetischer Schwingungen von Gewebebestandteilen in einem künstlich erzeugten Magnetfeld bedient. Durch eine hohe Auflösung können Schichtungen dargestellt und ganz genaue Schnittbilder angefertigt werden. Für Patienten mit Herzschrittmachern ist dieses Verfahren ungeeignet. Durch eine verlängerte Untersuchungsdauer ist diese Methode für Menschen mit Ängsten oder herabgesetztem Allgemeinzustand weniger geeignet. Vorteil: Keine Strahlung.

Malignom

Bösartige Geschwulst, Krebs.

Menopause

Zeitpunkt der letzten Menstruation. Eintritt in das Klimakterium.

Metastase

Durch Ausstreuung von Zellen eines Malignoms an einer anderen Stelle des Körpers entstandene Krebsansiedlung. Metastasen werden auch Tochtergeschwülste genannt.

Miktion

Natürliche Harnentleerung der Blase.

Miktionsstörungen

Störungen bei der natürlichen Entleerung der Blase z.B. durch Vergrößerung der Prostata.

Miktionszystourethrographie

(röntg.) Kontrastdarstellung der Harnröhre und Harnblase während des Wasserlassens.

Milzbrand, Anthrax

Der Milzbrand ist eine bakterielle Infektionserkrankung, die in erster Linie Huftiere betrifft. Durch engen Kontakt mit erkrankten Tieren oder durch Hantieren mit infizierten Tierprodukten können die Erreger auf den Menschen übertragen werden. Je nach Eintrittspforte kommt es zum Haut-, Lungen- oder Darmmilzbrand. Durch Übertreten der Erreger ins Blut entsteht die rasch zum Tod führende Milzbrandsepsis. Die Diagnose ergibt sich aus dem klinischen Bild, aus der Krankengeschichte und dem Erregernachweis. Die Therapie der Wahl ist die frühzeitige Verabreichung von Penicillin.
Quelle: Medicine WorldWide
www.m-ww.de/krankheiten/infektionskrankheiten/milzbrand.html

Mittelstrahlurin

Um die Verunreinigung des spontan gelassenen Urins zu vermeiden wird für die Urinuntersuchung der so genannte Mittelstrahlurin verwendet. Eine gründliche Reinigung der Harnröhrenöffnung und ihrer Umgebung ist vor dem Wasserlassen durchzuführen.

Vorgehensweise bei Männern:Zurückstreifen der Vorhaut über die Eichel. Säubern der Harnröhrenöffnung mit einem Desinfektionsmittel. Ablassen einer kleinen Urinmenge in die Toilette. Harnstrahl stoppen. Urin für die Untersuchung in den Sammelbehälter ablassen. Harnstrahl stoppen. Dann den restlichen Urin in die Toilette entleeren. Den Sammelbehälter zur Untersuchung bringen.

Vorgehensweise bei Frauen:Durch die unmittelbare Nähe der Harnröhrenöffnung zur Scheide und den Schamlippen gestaltet sich die saubere Gewinnung eines Mittelstrahlurins wesentlich schwieriger.

Ausgiebige Reinigung der äußeren Geschlechtsteile. Gründliches Waschen der Hände und Abtrocknen möglichst mit einem Einmalhandtuch. Spreizen der Schamlippen mit der einen Hand und zwar so lange bis die Gewinnung des Mittelstrahlurins abgeschlossen ist. Reinigung der Harnröhrenöffnung mit einem bereitliegenden Reinigungsmaterial (z. B. Tupfer) von vorne nach hinten. Ablassen des ersten Urins in die Toilette. Harnstrahl stoppen. Auffangen des zweiten Urinstrahls in einem Sammelbehälter. Entleerung des restlichen Urins aus der Harnblase in die Toilette. Den Sammelbehälter zur Untersuchung bringen.

Mutagen

Substanz der Behandlungsmaßnahme, die sich schädigend auf das Erbmaterial der Keimzellen, d.h. der Eizellen und Samenfäden, auswirkt.